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Aktuelles

NUA auf der Woche der Umwelt – 12.000 Besucherinnen und Besucher – Jugendliche begeistern mit Umweltengagement

Mitmachaktion "Mit kleinen Schritten zusammen Großes erreichen" am NUA-Stand. Foto: NUA

Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich am 7. und 8. Juni knapp 200 ausgewählte Aussteller im Park von Schloss Bellevue in Berlin. Bei der Umweltschau von Bundespräsident Joachim Gauck und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigten sie knapp 12.000 Besucherinnen und Besuchern, wie lösungsorientierte Innovationen im Natur- und Umweltschutz entwickelt und Modellvorhaben praxisnah umgesetzt werden.

Die NUA stellte an ihrem Stand innovative Projekte einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aus NRW vor: Die Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ trägt durch die Verknüpfung von Lernen und Handeln wesentlich dazu bei, BNE in der Schulpraxis zu verankern. Ein weiteres Projekt, das „Netzwerk Finanzkompetenz NRW“ entwickelt Angebote, um junge Menschen im Umgang mit Geld zu stärken. Zwei Exponate der interaktiven Wanderausstellung „NRW wird leiser“ boten die Möglichkeit, sich experimentell mit den Themen „Lärm“ und „Lärmreduzierung“ zu beschäftigen.

Als Mitmachaktion konnten Besucherinnen und Besucher am NUA-Stand das, was sie selbst zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen, auf Fußabdrücke schreiben und auf einer NRW-Karte befestigen. Dafür gab es einen grünen Fußabdruck, der auf das Namensschild aufgeklebt wurde. An beiden Tagen war die Karte jeweils dicht gefüllt mit solchen Fußabdrücken.

Viele Informationen, spannende Fachforen, tolle Stimmung

„Umweltschutz ist ein bedeutender zivilisatorischer Lernprozess, mühsam und langwierig. Diesen Lernprozess müssen wir mit Kreativität und Leidenschaft vorantreiben, bisweilen auch gegen kurzfristige Interessen – über alle Generationen hinweg, weil Jung und Alt gleichermaßen Ressourcen verbrauchen. Umweltschutz ist also eine Aufgabe, die uns unser Leben lang begleitet.“ - Mit diesen Worten eröffnete Bundespräsident Joachim Gauck die fünfte „Woche der Umwelt“.

Stände von 200 Ausstellern und 80 Fachforen zu unterschiedlichen Themen einer nachhaltigen Entwicklung prägten die beeindruckende und sehr lebendige Umweltgroßveranstaltung, zu der der Bundespräsident in Zusammenarbeit mit der DBU in den Park seines Amtssitzes eingeladen hatte. An den Ständen wurde gezeigt, wie lösungsorientierte Innovationen entwickelt und Modellvorhaben praxisnah umgesetzt werden können. Thematisch richtet sich der Blickwinkel dabei – neben den zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit – auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Chancen zur Lösung globaler Umweltfragen.

Jugendliche begeistern mit Umwelt-Engagement – Start des weltweiten Projektes #selfmadefuture

Speziell begrüßte der Bundespräsident, dass bei dieser „Woche der Umwelt“ junge Menschen besonders engagiert seien. Gauck: „Viele der Jüngeren wollen dazu beitragen, den Zerstörungen, die wir unserem Planeten schon zugefügt haben, Einhalt zu gebieten. Wir brauchen viele, wir brauchen sehr viele, die mit Pioniergeist den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen weiter vorantreiben.“

„Und wie machen Sie die Welt besser?“ Mit dieser Frage überreichten Jugendliche der Initiative „Zukunft selber machen“ bei der Eröffnungsveranstaltung dem Bundespräsidenten eine blaue Erdkugel. Damit gaben sie den Startschuss für das weltweite Projekt #selfmadefuture. Im Verlauf der beiden Tage kreisten zwanzig Weltkugeln über dem Gelände der Umwelt-Schau und regten Besucher dazu an, ihr eigenes Statement abzugeben. „Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit alle etwas angeht und jeder etwas zu der nachhaltigen Entwicklung beitragen kann“, so Katharina Messerer, eine der Jugendlichen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Die Aktion der Jugendlichen wird unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Fields Corporate Responsability.

In den kommenden Wochen werden 50 blaue „Weltkugeln“ auf Reisen gehen. Die jungen Erwachsenen wollen rund um den Globus eine Million Stimmen aus 193 Ländern einsammeln. Alle Beiträge werden auf der Projekt-Homepage und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #selfmadefuture gesammelt.(NUA, DBU)

Weitere Informationen zur „Woche der Umwelt“