12 Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz und ihre Vermittlung

„Zur Verwirklichung nachhaltiger Entwicklungsprozesse wurde das Konzept der Gestaltungskompetenz ausformuliert. Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Das heißt, aus Gegenwartsanalysen und Zukunftsstudien Schlussfolgerungen über ökologische, ökonomische und soziale Entwicklungen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit ziehen und darauf basierende Entscheidungen treffen, verstehen und individuell, gemeinschaftlich und politisch umsetzen zu können.“ (vgl. Gerhard de Haan 2008). Um den zunächst abstrakten Begriff der „Gestaltungskompetenz“ konkret beschreiben zu können, wurden 12 Teilkompetenzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung formuliert, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen.
Ferner hat die OECD ein System von Schlüsselkompetenzen vorgelegt, welche Menschen benötigen, um sich in der heutigen, von Herausforderungen wie Globalisierung, Modernisierung und Vernetzung geprägten Welt zurechtzufinden. Diese werden in drei Kategorien eingeteilt, die den zwölf Teilkompetenzen zugeordnet werden.

Nachfolgende Übersicht ist dem Transfer-21 BLK-Programm entnommen und von der NUA erweitert worden. Sie bildet eine Zuordnung der 12 Teilkompetenzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu den Kernkompetenzen, den Schlüsselkompetenzen der OECD wie auch zu geeigneten Methoden ab und ist als Orientierungshilfe zu verstehen.

Tabelle Teilkompetenzen