Anbindung an das Weltaktionsprogramm

Titelseite der Roadmap des Weltaktionsprogrammes. Foto: NUA

Um auf den Ergebnissen der UN-Dekade aufzubauen und einen neuen Anstoß nach Ende der UN-Dekade zu geben, hat die UNESCO als Lead-Agency der Dekade ein Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. Anders als die Dekade, in der die Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrer gesamten Breite vorangebracht werden sollte, wurden für das Weltaktionsprogramm fünf Handlungsfelder identifiziert, in denen BNE in den nächsten 5 Jahren gezielt vorangebracht werden soll. Es geht um die Förderung der Jugendarbeit, um die Qualifizierung von Lehrkräften oder um den Vorbildcharakter von Bildungseinrichtungen, die nicht nur nachhaltige Entwicklung lehren, sondern selbst mit gutem Beispiel vorangehen und Nachhaltigkeit leben, etwa durch umweltfreundliche Bausubstanzen in ihren Gebäuden oder die Vermeidung von Müll in den Büros. Wichtig ist weiter die Unterstützung seitens der Politik, damit Strukturen geschaffen werden können, um BNE in die Bildungslandschaft zu integrieren. Vor allem Jugendliche sollen mit dem Programm in ihren Ideen und Initiativen gestärkt werden. Als letztes wichtiges Themenfeld geht es um "lokale Bildungslandschaften", in denen BNE verstärkt werden soll.

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