Regionalzentren in NRW

Die Landesregierung will das handlungsorientierte Lernen für den verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen stärken. Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt das NRW-Umweltministerium deshalb den Aufbau eines landesweiten Netzwerks außerschulischer Einrichtungen im Bereich der Umweltbildung. Regional bedeutsame Umweltbildungseinrichtungen können sich mit ihren Projektvorhaben zu Bildungs- und Vernetzungsmaßnahmen bewerben.

Mit einem neuen Förderprogramm verstärkt das NRW-Umweltministerium seine Aktivitäten im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Durch die Bereitstellung von Fördermitteln ab 2016 wird in den nächsten Jahren schrittweise ein landesweites Netzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung aufgebaut, das zur Verankerung von BNE in der nordrhein-westfälischen Bildungslandschaft beitragen soll. Regional bedeutsame Umweltbildungseinrichtungen, die als Regionalzentren im Landesnetzwerk mitarbeiten wollen und ihre Bildungsarbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung gestalten, können sich mit einem Projektvorhaben bewerben. Die beteiligten Umweltbildungseinrichtungen arbeiten künftig in einem landesweiten Verbund zusammen und kooperieren mit weiteren Partnerinnen und Partnern vor Ort, z. B. mit Einrichtungen des "Globalen Lernens" und anderen Nachhaltigkeitsakteuren. Die BNE-Agentur NRW in der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) übernimmt die Koordinierung der Zusammenarbeit.

20 Einrichtungen werden im Zeitraum vom 01. April 2017 bis zum 31. März 2018 gefördert.