Kurt Tucholsky Gesamtschule / Gesamtschule

1. Krefeld und der Grasfrosch. - Erhaltung und Gestaltung von Lebensräumen.

Hauptkategorie: Natur-/Artenschutz

Insektenwand bzw. Wildbienenhotel - Sabine Rütten Jonas bereitet den Standort vor - Sabine Rütten Jan schneidet die Gerüstbalken zurecht - Sabine Rütten Satheesan und Theo streichen mit umweltfreundlicher Aurofarbe - Sabine Rütten Sevde sichert die Holzscheite mit Putzkantenschutz vom Sperrmüll. - Sabine Rütten Einbringen der Holzscheite nach Natalias Plan - Sabine Rütten Burcu und Emre planen den Schaukasten - Sabine Rütten Beobachtungsprotokoll - Sabine Rütten Jonas und Jan erläutern das Projekt "Wildbienenhotel" vor den zukünftigen 12ern - Sabine Rütten Grasfrösche im Schulgarten - Sabine Rütten Analysestand - Sabine Rütten Aufräumen - Selimhan Sahin Der Teich soll nicht zuwachsen - Sabine Rütten Schulgarten . - Sabine Rütten Die Wildwiese braucht Licht um Nahrung für Bienen zu liefern. So wird die Robinie der Abiturienten nicht entfernt, aber zum "Kugelbaum" - Sabine Rütten In den AG-Stunden sucht sich jede Gruppe eine Aufgabe aus. - Sabine Rütten Wasseranalyse - Sabine Rütten Gartentagebuch - Sabine Rütten Jonas aus dem 12ten Jahrgang bohrt die Niströhren umweltfreundlich mit Muskelkraft - Sabine Rütten Die Jungens aus dem 6ten Jahrgang haben sich die elektrische Bohrmaschine beim Hausmeister geborgt. - Sabine Rütten Hier fehlt der Regenschutz. - Sabine Rütten Gartentagebuch - Sabine Rütten Die neuen Wildkräutersamen sind sicher in einer Blechbose und die Feldmaus muss sich mit den Haselnüssen aus dem Garten begnügen. - Sabine Rütten Die Grasfrösche kommen schon im Februar in den Gartenteich. Vielleicht überwintern sie zukünftig in den für sie vorgesehenen Höhlen unter dem Insektenhotel. - Sabine Rütten Jana aus dem 9ten Jahrgang schützt die Bruträume durch ein Gitter. - Sabine Rütten

Projektbeschreibung

Das Projekt "Krefeld und der Grasfrosch" wird seit der Wiederherstellung des ausgetrockneten Gartenteichs, in dem eine Grasfroschdame ausharrte (März 2005), kontinuierlich fortgesetzt. Die Teilprojekte werden in fünfzehn, 70 cm x 100 cm großen Bilderrahmen und auf Stellwänden präsentiert. Benachbarte Grundschulen, Kleingärtner und Mitglieder der BUND Ortsgruppe wurden in den Garten eingeladen um zu zeigen wie nachhaltiger Umweltschutz hier und weltweit funktionieren kann.

Im Schulgarten planten und errichteten Oberstufenschüler des Projektkurses  in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Garten und dem Biologiekurs 8c / 9c eine vor Vandalismus geschützte Insektenwand. Die Planung und die Beschaffung des Baumaterials begann im Frühjahr 2012. Nach den Sommerferien wurde mit dem Bau begonnen.  Obwohl das erstes Bauwerk gewaltsam umgestürzt wurde, gaben die Schüler nicht auf. Das Gerüst aus 10cm x 10cm Kanthölzern wurde durch ein Betonfundament gesichert. Holzscheite, die zuvor in den Teich geworfen wurden, sind jetzt einzeln durchbohrt und mit Drähten gesichert. Zudem werden Jugendliche auf dem offenen Schulgelände angesprochen, einbezogen und informiert. In der Wand ist zum jetzigen Zeitpunkt nur noch der Platz für einen Schaukasten und einen Hummelkasten frei.

Die Mitglieder der Schulgarten-AG stehen immer wieder vor der Herausforderung, die Lebensräume im Garten vor unvernünftigen Menschen zu schützen. Der Teich braucht eine Sumpfzone und ist nur über einen selbst gebauten Steg zu erreichen. Totholz liegt unter den dornigen Schlehen.  Die Trockenmauer ist durch Beton gesichert. Die in der Trockenmauer lebenden Sandbienen brachten uns auf die Idee, eine Insektenwand zu bauen.

Dank des Grasfroschprojekts ist der Garten artenreich.  Neben 30 heimischen Staudenarten wachsen 25 Gehölzarten. Unzählige Libellen und Grasfrösche nutzen das Gewässer. Feldmäuse horten die Haselnüsse unter dem Gerätecontainer. Blaumeisen bewohnen regelmäßig den Nistkasten im Kirschbaum. Die Kaninchen fressen viele der ausgesäten Wildpflanzen, lassen aber noch genügend übrig. Oregano mögen die Kaninchen nicht.

 

 

Weitere Projekte

 Weitere Projekte zur Erhaltung und Gestaltung von Lebensräumen und zum nachhaltigen Konsum sind in den Richtlinien für den Projektunterricht der Oberstufe verankert.  Hier holen die Schüler Beratung und Unterstützung beim Eine Weltforum, dem Geologischen Dienst NRW, bei der Fachhochschule, im Krefelder Umweltzentrum, beim NABU oder BUND, beim Stautenhof, beim Grünflächenamt und beim Stadtplanungsamt ein. Eckhard Lüdecke vom Stadtplanungsamt kam in die Schule um über Möglichkeiten und Grenzen des Umbaus der Krefelder Innenstadt zu berichten und sich den kritischen Fragen der Schüler zu stellen. - Info- und Aktionsstände, z.B. Elektroautos als Beitrag zum Luftreinhalteplan der Stadt Krefeld (siehe auch den Pressebericht auf unserer Homepeage), fair gehandelte Bio-T-Shirts auch als Abishirt, Kosmetik selbst gemacht, Funktionsmodell einer Biogasanlage, Modell einer Fotovoltaikanlage werden bei der Projektpräsentation am Ende jeden Schuljahrs aufgebaut. Zu vielen Projekten gibt es einen Flyer. (z.B. Nachhaltigkeit - Was ist das?) Einige Projekte werden zusätzlich auf 70 cm x 100 cm großen Collagen, welche die Schulflure schmücken präsentirt.

Weitere kontinuierlich fortgeführte Projekte sind:

Keine Macht den Drogen, Comenius, Streitschlichter, Glob-Germany, Gewaltprävention, Mobbing nicht an unserer Schule, Deutsch als Zielsprache, Nachhaltiger Konsum,

Schwerpunkte:
  • Klima
  • Soziales Engagement
  • Fairer Handel
  • Lebensräume
  • Abfallvermeidung
  • Energie
  • Ressourcenschutz

Wettbewerbe

  • Schule ohne Rassismus
  • Bildung und Gesundheit
  • ECHT KUH-L
  • Sonstiges

Netzwerk

Zusammenarbeit mit der Polizei und der Caritas bei den Alkohol-projekttagen im 8ten Jahrgang

Zusammenarbeit mit dem BUND und dem Stautenhof (Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau)

Stammdaten der Schule

Herr Michael Schütz
Alte Gladbacherstraße 10
47805 Krefeld
Tel : 02151 - 83750
Fax : 02151 - 83752
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