Gesamtschule Saarn / Gesamtschule

"Stein um Stein"

Hauptkategorie: Lebensräume

Projektbereich 1: Hier soll das grüne Klassenzimmer entstehen - Doris Sawallich Projektbereich 2: Ein Schandfleck wird einem Beet mit Färberpflanzen weichen - Doris Sawallich Projektbereich 3: Wir kämpfen um den Erhalt dieses Baumes - Doris Sawallich Projektbereich 4: Dieser Bereich soll bald zum Aufenthalt im Grünen einladen - Doris Sawallich Projektbereich 5: An fünf solcher Bäume soll ein Holzbauworkshop Wunder wirken. - Doris Sawallich Der Anfang ist gemacht. Alle krempeln die Ärmel hoch. - Doris Sawallich Das Leben kann echt anstrengend sein... - Doris Sawallich Das sieht doch schon recht gut aus. - Doris Sawallich Jeder weiß, was er zu tun hat. Auch wenn es nicht immer danach aussieht. - Doris Sawallich Unsere Baustelle wird in jeder großen Pause zu einem Anziehungspunkt. Alle sind gespannt! - Doris Sawallich Mit dem Wintereinbruch sind die Baumaßnahmen abgeschlossen. - Doris Sawallich Nun arbeitet der Kunstkurs der Oberstufe an den ersten kleinen Modellen, die später neben dem grünen Klassenzimmer auf die Osterinseln verweisen sollen. - Doris Sawallich Im April werden alle zu kleinen und großen Gärtnern. - Doris Sawallich Die Wühlmäuse arbeiten sich durch den Abhang. - Doris Sawallich Diesen Strauch nenne ich Justin. - Doris Sawallich Gartenarbeit ist anstrengend, aber es macht Spaß, wenn alle mitmachen. - Doris Sawallich Jetzt muss noch alles ordentlich werden. - Doris Sawallich Feierabend! - Doris Sawallich Unser grünes Klassenzimmer ist ein toller Anziehungspunkt geworden. - Doris Sawallich Das Roden des Projektbereichs 2 war besonders anstrengend. - Doris Sawallich Die Farbzusammenstellung der Wand haben wir genau durchdacht. - Doris Sawallich Wenn wir schon mal dran sind, streichen wir das Geländer gleich mit. - Doris Sawallich Allmählich ahnt man, wie es aussehen soll. - Doris Sawallich Im Winter ruhen die Arbeiten. Nun freuen sich alle auf die Pflanzen. - Doris Sawallich Es ist Sommer. Alles wächst üppig. Manchmal sind die Pflanzen nicht zu bändigen. Aber das wollen wir auch nicht. - Doris Sawallich Unser Beet schließt sich direkt an das Gebäude an. - Doris Sawallich Den Rohbau unseres Schiffes errichtete ein tolles Team vom RWE mit Unterstützung und nach der Planung unseres Projektteams. Die Pflasterung, das Verfugen, Streichen und Bepflanzen wurde von Schülerinnen und Schülern geleistet. - Doris Sawallich Unser Schiff wurde schon zu einem beliebten Treffpunkt. Sobald sich die Arbeitsgemeinschaften neu formiert haben, werden die Sitzflächen beplankt. Es ist zudem geplant einen Namenszug aufzubringen. - Doris Sawallich Ein Betonelement auf diese Weise auzuarbeiten, dauerte länger, als wir zunächst dachten. - Doris Sawallich Der erste Abschnitt ist geschafft. Unsere Inseln sind fertig. Nun möchten wir noch einen Bezug zu den fünf Kontinenten herstellen und auch hier die Baumscheiben generalüberholen (lassen). - Doris Sawallich Der Holzbauworkshop hat begonnen. Die Schülerinnen sind mit Eifer bei der Sache. - Doris Sawallich Sehr schnell gehen die Arbeiten routiniert von der Hand. - Doris Sawallich Die erste Bank ist fertig. Das haben wir gut gemacht. - Doris Sawallich In Zusammenarbeit mit dem Immobilienservice wurden parallel zu unseren Arbeiten die Baumscheiben neu angelegt. - Doris Sawallich Zwei Schulhofatolle sind fertig. Zwei weitere Bänke warten darauf installiert zu werden. - Doris Sawallich

Projektbeschreibung

Unsere Ausgangssituation

Das Schulgelände der Gesamtschule Saarn erstreckt sich über drei größere Abschnitte. Es handelt sich um ein offenes Gelände und ist somit für jeden zu jeder Zeit frei zugänglich. Diese Rahmenbedingung bietet Risiken wie Chancen gleichermaßen. Das Gelände kann als Naherholungsrefugium genutzt werden, da es eine große verkehrsfreie und teils begrünte Fläche bietet. Es ist jedoch außerhalb der Unterrichtszeit unbeaufsichtigt und birgt somit die Gefahr von Vandalismusschäden. Sollte das Gelände im Zuge des Qualitätsgewinns mehr Ortsansässige (Senioren, junge Familien etc.) anziehen, könnte auch hier eine Verbesserung der Situation erzielt werden, da das Gelände stärker frequentiert wäre.

Die von den Schülerinnen und Schülern in den Pausen genutzten Flächen sind ausschließlich gepflastert und bieten den Schülerinnen und Schülern kaum Motivation zu Bewegungsspielen. Auch lädt das Schulgelände nicht dazu ein, in ansprechend gestalteten Sitzkombinationen miteinander ins Gespräch zu kommen. Dieser Aspekt ist auch im Hinblick auf die in direkter Nachbarschaft lebenden jungen Familien zu bewerten, die das Gelände zwar überqueren aber keine Möglichkeit haben, ihre spielenden Kinder sitzend zu beaufsichtigen. Auch die Schülerinnen und Schüler bewegen sich eher spielend auf dem Gelände, wenn sie die grundsätzliche Möglichkeit haben zwischenzeitlich zu sitzen. Die umliegende Begrünung des Geländes weist kein umweltpädagogisches Konzept auf, das geeignet wäre, Schülerinnen und Schüler gezielt mit den Gewächsen der Region vertraut zu machen. Die Begrünung bietet keinerlei Anreiz, die Pflege kleiner Bereiche in die Hände von Klassen oder Arbeitsgemeinschaften zu legen.

Die bisherige Pflasterung der zwei Schulhöfe weist insofern dringenden Handlungsbedarf auf, als sie bis an die jeweiligen Baumstämme vorgenommen wurde. Durch die fehlenden Baumscheiben werden die Bäume nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Da zudem das Wurzelwerk die Pflasterung nach oben gedrückt hat, weisen diese Bereiche eine erhöhte Unfallgefahr auf. Diese ist nach Schneefall besonders hoch.

Unsere Planung

Insbesondere die Gebäudesituation der verschiedenen Abteilungen (die Klassenzimmer sind größtenteils nicht zu verschatten) aber auch der Wunsch nach variablen Lernarrangements lässt ein

  • „Klassenzimmer im Grünen“ (Projektbereich 1)

als wünschenswert erscheinen. Der Unterricht im naturnahen Bereich ist besonders geeignet, ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz aufzubauen. Das Gesamtprojekt, das unter dem Titel "Stein um Stein" verschiedene Projektbereiche beinhaltet, hat die Umgestaltung des Schulgeländes zum Ziel. Hierbei soll die Attraktivität des Schulgeländes als naturnaher Raum erhöht und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten Raum gegeben werden. Der künstlerische Aspekt steht dabei unter dem Thema "Weltreise" um der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler aus 36 Nationen unsere Schule besuchen Rechnung zu tragen.

Der Projektbereich 2 liegt in der Nähe des Projektbereichs 1 und ist sehr unansehnlich. Häufig kommt es durch die Abfallbehälter zu Geruchsbelästigung. Für die Behälter werden wir einen anderen Bereich finden und vor der Wand 

  • "Unser Färberpflanzenbeet"

gestalten. Die Wand wird zuvor von Schülerinnen und Schülern gestrichen.

Der Projektbereich 3 widmet sich der "Rettung" eines Baumes, der eine akute Gefährdung darstellt, da die Wurzeln an zahlreichen Stellen die Pflasterung hochgedrückt haben. Er soll in dem geplanten Projekt eine Umbauung erhalten, die als

  • Baumscheibenschiff

(Thema "Weltreise") auch Platz zum Sitzen bietet.

Der Projektbereich 4 besteht aus Betonelementen, die inzwischen keinen Anreiz mehr bieten, darauf Platz zu nehmen. Sie sollen gereinigt gestrichen und mit Lärchenholz beplankt werden. So entsteht eine kleine

  • Schulhofinsel

die sich sicher zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

Ein Teil des Schulhofes der Jahrgänge 5 bis 7 weist eine Baumreihe auf, die bis an die jeweiligen Stämme zugepflastert ist. Hier sollen größere Baumscheiben angelegt werden. Unter den Bäumen sollen Schülerinnen und Schüler aus selbstgebauten Holzbänken sitzen können. So werden mehrere kleine

  • Schulhofatolle

entstehen.

Diese fünf Projektbereiche haben wir als Schulgemeinde zunächst in den Fokus genommen. Verschiedene Arbeitsgemeinschaften, der Förderverein, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und die Schulleitungsmitglieder werden die Umsetzung mit großem Engagement betreiben. Unterstützt werden wir mit Rat und Tat von der Klimainitiative Mülheim und dem Immobilienservice der Stadt Mülheim. Für die Gewinnung weiterer Partner werden wir uns aktiv einsetzen.

Die Durchführung. Ein Rückblick

Nachdem unser Konzept durch eine Befragung aller Schülerinnen und Schüler gestützt wurde und die einzelnen schulischen Gremien durchlaufen hatte, setzten wir es "Stein um Stein" um. Dabei gab es Monate, in denen alles wie geplant und völlig reibungslos von der Hand ging. Manchmal hatten wir aber auch den Eindruck, das alles stagnierte. Manchmal erwisen sich hoffnungsvolle Kontakte als instabil. Dann taten sich wieder Möglichkeiten auf, wo man sie nicht vermutet hatte. Meistens waren es finanzielle Zwänge, die uns einen Schritt zurückgehen ließen. Heute sind wir stolz auf das, was wir geschafft haben.

Ausblick

Wir machen weiter! Im Laufe des Projektes haben wir viele weitere Ideen entwickelt. Gemeinsam mit unseren inner- und außerschulischen Partnern werden wir die Umgestaltung unseres Schulgeländes weiter vorantreiben. Der Aufenthalt in unserer grünen Oase soll für alle erstrebenswert sein. So setzt sich "Stein um Stein" unser Mosaik zusammen.

 

Weitere Projekte

Unter dem Titel "Spiel ohne Grenzen" feierte der Ruhrverband 2013 seinen 100. Geburtstag mit 40 seiner Mitgliederkommunen. Die  Schule, die für eine Stadt ins Rennen ging, suchte die Stadt im Vorfeld aus. So durfte die Gesamtschule Saarn für die Stadt Mülheim antreten und freute sich über die Wahl. Der Schulhof, der durch die Aktion "Stein um Stein" bereits teilweise umgestaltet worden war, war am 02.05.2013  der Austragungsort eines spannenden Wettkampfes. Absolviert wurden fünf Spiele aus den Bereichen Geschicklichkeit, Wissen und Sport. Alle drehten sich um das Hauptthema "Wasser". Das Team der Schule wurde von dem Stadtpaten Jan Philipp Rabente, Hockey-Olympiasieger von 2012 unterstützt. Das sechsköpfige Team musste Geräusche erkennen, ein klassisches Memory spielen und Quizfragen beantworten. Darüber hinaus mussten 100 Liter Wasser in einer riesigen Plane über 40 Meter hin und zurück transportiert werden. Nur neun Liter gingen auf dem Weg verloren. Anschließend mussten zehn mit jeweils 200 Millilitern Wasser gefüllte Becher durch einen Parcours manövriert werden. Es hat allen Beteiligten und dem Publikum viel Spaß gemacht und so ganz nebenbei haben alle ihr Wissen rund um das Thema "Wasser" aufgefrischt.

 

Die Gesamtschule Saarn hat in Zusammenarbeit mit der Klimainitiative Mülheim den "Dicker-Pulli-Tag" durchgeführt, der an diesem Tag zur Reduzierung des Energieverbrauchs führte.

 

Schwerpunkte:
  • Schulumfeldgestaltung
  • Globales Lernen
  • Wasser
  • Energie

Wettbewerbe

  • Sonstiges

Stammdaten der Schule

Frau Gerhild Brinkmann
Lehnerstr. 67
45481 Mülheim an der Ruhr
Tel : 0208 - 455 4710
Fax : 0208 - 455 4796
zur Webseite Email

Teilnahme an Kampagnen

Teilnahme an Netzwerke