Bottroper Schulen der Zukunft

Schulen der Zukunft für die Zukunftsstadt Bottrop

Hauptkategorie: Klima

Netzwerkbeschreibung

Großes Interesse fand im Mai 2016 die Auftaktveranstaltung für die neue Kampagnenrunde "Schule der Zukunft 2016-2020" im Schulungsraum der Umweltpädagogischen Station Heidhof des RVR. Geladen waren, neben interessierten Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten, alle Bottroper Schulen und die Kooperationspartner des Netzwerkes "Bottroper Schulen der Zukunft".
Die Vertreter*nnen der Schulen und Kooperationspartner waren sich einig, dass die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weitergeführt wird. Schließlich wurde das Netzwerk in den vergangen Jahren schon zweimal mit der Stufe 2 „Wir gestalten die Region“ ausgezeichnet.
Wie auch in den Vorjahren berät und begleitet die Umweltpädagogische Station Heidhof des Regionalverbandes Ruhr in Zusammenarbeit mit der NUA die Netzwerkarbeit. Sie lädt zu Arbeitssitzungen ein, koordiniert, und sorgt für einen regelmäßigen Austausch zwischen den Partnern und den Schulen bei der Arbeit an den gemeinsamen Themen.
Im Rahmen der Neugestaltung der Kampagne finden an der RVR Umweltpädagogische Station auch verschiedene BNE-Module statt: So am 30.11.16 das BNE- Modul "Die Erde am Limit- Gemeinsam Verantwortung übernehmen", am 01.03.2017 die Begleitveranstaltung "Start up", am 16.05.18 das Modul „Netzwerkarbeit in der Praxis- Gesunde Ernährung und Lebensraum Wald“ und am 16.01.19 die Begleitveranstaltung zur Dokumentation.

 

 

 
 

regionale Zuständigkeit

  • Bottrop (Kreisfreie Stadt)

Mitglieder des Netzwerkes

Projektbeschreibung

Das gemeinsame Ziel des Netzwerkes ist die Unterstützung des Bottroper „Innovation City“ Prozesses bzw. des Stadtentwicklungsprozesse „Zukunftsstadt 2030+“
Standen in der Vergangenheit das Wissen über den Klimawandel, aber auch handlungsorientiertes Lernen in Hinblick auf die Kohlenstoffdioxidreduzierung, Ressourcenschutz, Energieeinsparungen und Energiemanagement im Fokus der Netzwerkprojekte, erschließt das Netzwerk mit dem Thema "Klimabewusste Ernährung" den Schülerinnen und Schülern neue Handlungsfelder und vermittelt ihnen nachhaltige Verhaltensstrategien.
Bereits im Herbst vergangenen Jahres rief das Netzwerk zur Teilnahme an der Aktion "Foot(d)box" auf. Dem Aufruf des Oberbürgermeisters der Stadt, Herrn Tischler folgend, zeigten 900 Schüler*innen und Kita-Kinder der Stadt, was unsere Ernährung mit dem Klima zu tun hat. In einer beeindruckenden Ausstellung des Rathauses der Stadt konnten auch andere Bottroper Bürger sich informieren. Als "Dankeschön" gab es für die Kleinen naturwissenschaftliches Equipment, die Großen wurden zum Klimatheater " Lernerlebnis Energie sparen" bzw. "Lernerlebnis Energiewende" eingeladen.
In der Auftaktveranstaltung an der Umweltpädagogischen Station im Mai 2016 wurde -nach den Informationen der NUA zur Kampagne- vorgestellt, welche weiteren Angebote zum Thema "Klimabewusste Ernährung" bereits bestehen.
Im Rahmen des Projekts des ICR "KlimaKinderKüche", das regionale Anbieter und Jugendeinrichtungen "an einen Tisch bringt". Soll eine Matrix entstehen, die auch den Schulen Kontakte zu regionalen Anbietern vermittelt.
Die Umweltpädagogische Station Heidhof des RVR stellte ihren neuen Baustein "Superfood am Wegesrand und Süße Beeren aus aller Welt" vor: Vor der Haustür werden Kräuter bzw. Beeren und Früchte gesucht und zu leckeren Gerichten verarbeitet. Darüber hinaus gab es jede Menge Tipps zur klimabewussten Ernährung. Das Angebot ist auch für inklusiven Unterricht geeignet und für Schüler*innen aus Deutsch-Vorbereitungsklassen. In einer Aktionswoche im Mai waren Schulen eingeladen, diesen Baustein auszuprobieren. Im Herbst konnten Lehrer*innen den Teil "Süße Beeren aus aller Welt" an der Station praktisch erproben.
Die Vertreter*nnen des Waldpädagogischen Zentrums der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erläuterten auf der Auftaktveranstaltung die Bedeutung von Bienen im Rahmen einer klimabewussten Ernährung und wiesen auf das Bienenhaus des WPZ hin.
Zum Abschluss gab es noch gute Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale NRW (Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW) auf Angebote im Netz bzw. von anderen Anbietern.


Seit Juli 2017 hat das Netzwerk seinen Radius erweitert: Als Fortführung und Erweiterung des Innovation City Prozesses greift das Netzwerk nun auch Themen der "Zukunftsstadt 2030+" auf.
Seit 2015 ist Bottrop „Zukunftsstadt“. Dabei geht es darum, langfristig gemeinsame Ziele einer integrierten Stadtentwicklung umzusetzen, und darüber hinaus die 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen formuliert wurden, im Blick zu haben. Aus diesen internationalen Vorgaben und der lokalen Vision wurde für die Stadt Bottrop ein Zielsystem für die Stadtentwicklung bis 2030 und darüber hinaus erarbeitet.
Im Oktober startete ein Workshop zum Thema "Fair Trade- Fair gehandelte Schokolade", dass in Zusammenarbeit des Zukunftsstadt2030+-Teams, der Verbraucherzentrale und der Umweltpädagogischen Station als Vertreter des Netzwerkes entwickelt wurde. Es richtete sich an die Jahrgangsstufen fünf bis sieben der weiterführenden Schulen. In Planung sind auch Workshops für Grundschulen.
Im März 2018 startete das Projekt „ZukunftsWerk 2030+. Geschichten und Kunstwerke für das Jahr 2030+“. Dieses Projekt wurde von den Netzwerkschulen und Partnern bei einem Netzwerktreffen im März 2018 entwickelt. Gemeinsam mit dem Netzwerk, der Kulturwerkstatt Bottrop und der Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung will dieses Projekt über die Ziele der nachhaltigen Entwicklung informieren und begeistern: Aufgerufen wird zu einer „Kreativaktion“, bei der es darum geht, sich kreativ mit den Nachhaltigkeitszielen auseinander zu setzen und ein Foto dieser Aktion einzureichen. Die Fotos werden am Ende des Projektes als gestalterisches Element zu den Geschichten in einem Buch abgedruckt, welches im Rahmen einer Schreibwerkstatt entsteht. Die Schreibwerkstatt wendet sich an Schüler*innen der Klassen 4-7 bzw. 8-13 und findet in den neuen Projekträumen der Zukunftsstadt in Bottrop statt.

 

 

 

Weitere Projekte

Natürlich gelten auch in dieser Kampagnenrunde die Angebote der vergangenen Jahre:

Das WPZ lädt alle Grundschüler der Stadt zum Baumpflanzen und -auspflanzen ein. Darüber hinaus will man sich auf dem Gelände des WPZ um die "Biodiversität" eines Teiches kümmern.

Die Zukunftshaüser der Stadt können von Lerngruppen besucht werden, Kontakte vermittelt das ICR.

Die Umweltpädagogische Station berät in Fragen zu Projekten zur Nachhaltigkeit. Sie ist Ausleihort für der Artenschutzkoffer des WWF, das Klimaspiel "Cooling down"  und bietet innerhalb ihrer eigenen Bausteine vielfältige Anknüpfungspunkte zu nachhaltigen Aspekten.

Auch im Fachbereich Umwelt und Grün ist man für Fragen offen, die die Nachhaltigkeit in vielen Bereichen der Stadt Bottrop betreffen.

 

Schwerpunkte:
  • Klima

Stammdaten des Netzwerkes

Frau Birgit Offert
Horster Str. 113 (dienstlich)
46236 Bottrop
Tel : 02041 - 709470
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