Bodelschwinghschule / Grundschule

Unser Schulgarten - ein grünes Klassenzimmer als Erfahrungs- und Erlebnisraum

Hauptkategorie: Umweltschutz

Projektbeschreibung

In Zeiten einer zunehmend gefährdeten und belasteten Umwelt nimmt unser Schulgarten als grünes Klassenzimmer sowie als Erfahrungs- und Erlebnisraum mit seinen individuellen Zugangsmöglichkeiten weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Durch die praktische Arbeit im Schulgarten werden dabei sowohl ökologisches Problembewusstsein geweckt als auch das Erkennen von Zusammenhängen grundlegend gefördert. Im Vordergrund stehen hier nach wie vor Bereiche, an denen Kinder und Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam die Vernetzung der Lebewesen untereinander erfahren: Zu nennen sind hier u.a. die umweltfreundliche, naturgemäße Pflege des Gartens, die Auswahl standortgerechter Pflanzen, das Angebot von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen oder auch ökologische Ordnungen. Die Durchführung ökologischer Kleinexperimente bietet in diesem Zusammenhang die Chance, den Kindern bewusst zu machen, dass jedes einzelne Lebewesen in die Natur eingebunden ist. Es gilt, die Konsequenzen menschlicher Eingriffe in die Natur zu erahnen und vielleicht auch eigene Verhaltensweisen in Frage zu stellen. Im Hinblick auf eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Erziehungsarbeit gewinnen neben der Arbeit im Schulgarten auch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte (z.B. der Emshof in Telgte) sowie die Durchführung von „Outdoor-Aktivitäten“ ( z.B. in Form von regelmäßigen Waldtagen, jährlichem Apfelsaftpressen auf der Streuobstwiese am Haus Kump etc. ) zunehmende Bedeutung in der Unterrichtsplanung und -durchführung.

Weitere Projekte

Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sind:
• Schulpartnerschaft
• Klima- und Ressourcenschutz
• Soziales Engagement
• Lebensräume
• Abfallvermeidung
sowie unser
• Schulhundprojekt „Lernen mit Viva“:
Im Zuge der Inklusion und im Hinblick auf die Förderung der psychosozialen Gesundheit nutzen wir seit dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2015/2016 die Vorteile der sogenannten „tiergestützten Pädagogik“ durch den regelmäßigen Einsatz der Therapiehündin Viva. Innerhalb des Schulhundprojektes nimmt die viereinhalbjährige Golden Retriever-Hündin im Schulalltag unterschiedliche Rollen ein: Einerseits ist sie in regelmäßigen Abständen als „Klassenhund“ und ausgleichender, ruhiger Pol im Unterricht anwesend, darüber hinaus ist sie im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden AG im offenen Ganztag jedoch auch „Zentrum des Unterrichtsgegenstandes“, indem die Kinder sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene alles Wissenswerte über den richtigen Umgang mit Hunden erlernen.

Schwerpunkte:
  • Sonstiges