Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen / Gymnasium

FairNaschen und FairLeben an den Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen - Fairtrade im Schulleben

Hauptkategorie: Fairer Handel

Projektbeschreibung

Seit dem 07. Juni 2016 können in den beiden großen Pausen in der Mensa der Sekundarstufe I der Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen fair produzierte und gehandelte Schoko-Riegel und Schoko-Kekse erworben werden. Zur Einführungsphase der Fairtrade-Produkte engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der 7a und der 7f besonders stark. Sie haben die Hintergründe und die Notwendigkeit zu einem fairen Handel und zur ökologischen Erzeugung von Produkten im Religions-Unterricht mit Ihren Lehrerinnen Jessica Weingart und Marie-Luise Schellong intensiv behandelt, haben mit ihrem Wissen andere Schülerinnen und Schüler in der Sek I über das Fairtrade-Konzept informiert, sie haben ihre Erkenntnisse auf Postern grafisch und inhaltlich visualisiert und im gesamten Schulgebäude der Sek I aufgehängt und fünf Schüler der 7f (Lennard auf der Haar, Felix Haus, Leon Rother, Lucas Rother, Tom Simon) verkaufen an einem Sonderstand in der Mensa in jeder großen Pause die fairen Schoko-Riegel und Schoko-Kekse. Zwei Schoko-Riegel (GEPA "Fairetta Weiße Crisp" und GEPA "milk & creamy Kids“) waren so beliebt, dass sie nach zwei Tagen bereits ausverkauft waren und nachbestellt werden mussten.
Das erklärte Ziel ist es, die Fairtrade-Produkte erfolgreich in das Sortiment des Pausenverkaufs des Studierendenwerks in der Mensa der Sek I zu integrieren, so dass Fairtrade Produkte dort dauerhaft angeboten werden. Konventionelle Schokolade in Riegeln, Keksen etc. soll durch Fairtrade-Produkte ersetzt werden, da normal gehandelte Schokolade Kakao enthält, der in vielen Fällen mit Hilfe von Kinderarbeit angebaut und erzeugt wurde. Dies wollen wir nicht.
In der Sekundarstufe II und im Berufskolleg wird der Verkauf von Fairtrade-Produkten in der Cafeteria nach den Sommerferien zu Beginn des neuen Schuljahres starten und verfolgt ebenfalls das Ziel, dauerhaft Fairtrade-Produkte dort zu verkaufen.
Die Konzentration auf Fairen Handel und die Integration von Fairtrade-Produkten in das Angebot an den Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen erfolgt im Kontext der Qualifizierung als offizielle Fairtrade Schule (https://www.fairtrade-schools.de). Zudem soll das Fairtrade-Projekt der Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen als zentrales Projekt bei der neuen Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ der Landesregierung NRW und der Natur- und Umweltschutzakademie NRW angemeldet werden und bis zur angestrebten Auszeichnung in 2020 weiterentwickelt werden (http://www.schule-der-zukunft.nrw.de).
Die Klima- und Umweltschutz-AG der Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen unterstützt das Fairtrade-Projekt ebenfalls mit ihren Mitgliedern und trägt entscheidend zur Umsetzung der Ziele bei.
Wir freuen uns auf eine gute Annahme der Fairtrade-Produkte und des Projekts insgesamt und bedanken uns für die engagierte Mitarbeit und Unterstützung der beteiligten Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte, Schulleitungen und der Geschäftsführung.

Hintergründe zum fairen Handel auf der Homepage von Fairtrade Deutschland: https://www.fairtrade-deutschland.de
GEPA Homepage: http://www.gepa.de/home.html

Text: Jens Ohlemeyer (Nachhaltigkeitsbeauftragter des Stiftungsbereichs Schulen Bethel)