Arnold-Freymuth-Schule / Gesamtschule

Umweltschule

Hauptkategorie: Abfallvermeidung

Projektbeschreibung

Das Projekt erfasst alle Altersstufen und Jahrgänge. Es ist bereits ein integrierter Bestandteil des gelebten Schulalltages, soll aber weiter ausgedehnt werden. Durch die fächerübergreifende praktische Umsetzung wird das Thema im Wortsinne „begreifbar“ gemacht. „Umweltscouts“ wurden erstmalig in Jahrgangsstufe 8 ausgebildet. In die verschiedenen Unterrichtsfächer sind Inhalte des Themas in den laufenden Unterrichtsstoff integriert. Diese Integration ist noch punktuell und soll gesamt-konzeptionell ausgebaut werden.
Anhand konkreter Beispiele von alltäglichen Gegenständen und Materialien, die in einem gewöhnlichen Haushaltsabfall zu finden sind, erwerben die SuS ein zusammenhängendes Wissen des komplexen Wechselspiels zwischen Mensch und Umwelt. Sie erkennen, inwieweit sie selbst Bestandteil dieses Wechselspiels sind und durch welches Handeln oder Unterlassen sie selbst in positiver oder negativer Weise auf die globalen Veränderungen mit Einfluss nehmen bzw. nehmen können (=> globaler Ansatz des Projekts zur ökologischen Notwendigkeit von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung). Bei der Vermeidung von und beim Umgang mit Reststoffen in der eigenen Schule erlernen sie, dieses Wissen in konkretes eigenes Alltagshandeln umzusetzen sowie ein Gespür für weitere Handlungsfelder und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln. Bei der Dokumentation ihrer Projektarbeiten erlernen sie, die verschiedenen Aspekte in Wort, Schrift und Bild, zu kommunizieren und selbst in ihrem Umfeld als Multiplikator zu wirken. Der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung der SuS ist noch im Aufbau (=> nebst dem praktischen Engagement der SuS-Teams innerhalb der Schule sowie im Schulumfeld eine wichtige soziale Komponente des Projektes).
Das Projekt betrifft ausnahmslos alle Mitglieder der Schulfamilie, wobei die organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, dass jedes einzelne Mitglied der Schulfamilie für seine Ideen aber auch Bedenken Gehör findet und sich aktiv in den als dauerhaft angelegten Verbesserungsprozess einbringen kann. Dies geschieht seitens der Lehrkräfte über die jeweiligen befassten und beschließenden Gremien, seitens der SuS durch die „Umweltscouts“ sowie über die wöchentlichen Klassenstunden via Klassenräte, Klassensprecher und Schulsprecher, durch die ihre Ideen und Anregungen auf den verschiedenen Ebenen weitergegeben werden. Die Vorgehensweisen dafür, auf die sich die Schulfamilie einigt, werden als verbindliche Regeln festgelegt und gegebenenfalls auch mit der Autorität der Schulleitung durchgesetzt. Damit sind die SuS in jeden Bestandteil des Prozesses als Ideengeber, als aktiv Mitwirkende und auch als Mitentscheider eingebunden. Die Institution der „Umweltscouts“ soll weiter ausgebaut werden, als wesentlicher Baustein des noch zu vervollständigenden Umwelt-Qualitätsmanagements.
Durch die stattfindende Trennung von Wertstoffen und Restmüll ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ressourceneinsparung realisiert. Weitere Schritte sind insbesondere hinsichtlich des sparsamen Umgangs mit Materialien und hinsichtlich des Einsatzes umweltfreundlicher Materialien (z.B. Recyclingpapier im Bereich der Schulhefte, Blöcke etc.) geplant, bzw. befinden sich in der Umsetzungsphase. Im folgenden Schuljahr soll durch die Bilanzierung der Material- und Energieströme der Schule konsequent weiteres Potenzial ermittelt werden. Die wiederkehrende Bilanzierung der Umwelteinflüsse der Schule soll zu einem weiteren wichtigen Baustein des noch zu vervollständigenden Umwelt-Qualitätsmanagements ausgebaut werden.


Das Umweltprogramm der Schule, als Bestandteil des allgemeinen Leitbildes, fordert u.a. die Vorbildfunktion der Schule hinsichtlich der gesteckten Ziele, die individuelle Partizipationsmöglichkeit für alle Beteiligten, einen stetigen Verbesserungsprozess, eine interdiziplinäre Herangehensweise (fach- und jahrgangsübergreifend) und die Notwendigkeit des sozialen Miteinander für die Erreichung der gesteckten Ziele.


Die konkrete Ausgestaltung des Projekts anhand einzelner Bausteine und Beispiele:


In Kooperation mit dem Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) wurde die konsequent getrennte Sammlung von Wertstoffen und Restmüll eingeführt. Die Qualität der Umsetzung soll in den nächsten Schuljahren durch die entsprechenden Klassendienste innerhalb einer jeden Klasse weiter gesteigert werden.
Für die Ausbildung von „Umweltscouts“ wurde eine eigene AG in der 8. Klassenstufe gebildet. Diese engagieren sich über die Schule hinaus in Kooperation mit dem städtischen Grünflächenamt auch bei der Pflege des in unmittelbarer Umgebung befindlichen Lippeparks. Dort kartieren sie Stellen, an denen es zu „Vermüllung“ oder Beschädigung kommt, um gezielter reagieren zu können (z.B. im einfachsten Fall durch Aufstellung geeigneter Abfallkörbe) und legen bei Pflege und Verschönerung auch selbst Hand an.
Für das kommende Schuljahr sind Bilanzierungen des CO2-„Fußabdrucks“ (Corporate Carbon Footprint CCF) der Schule geplant, sowie insbesondere des Papieraufkommens der Schule und der Recyclingquote. Hierzu sollen die Tools der EnergieAgentur.NRW (KlimaKonzept.NRW) sowie der Initiative-Pro-Recyclingpapier (IPR) zum Einsatz kommen.
Themen zu Wertstoffen in Produkten und der Umgang mit Wertstoffen sind in den Lehrplan-mäßigen Unterricht integriert.
Im Unterricht der 7. Klassenstufe wurden Alt-Handys in ihre Bestandteile zerlegt und der Gehalt an verschiedenen Wertstoffen aufgeschlüsselt. Schülerinnen und Schüler (Abkürzung SuS) befassten sich mit der Herkunft der erforderlichen Rohstoffe und deren Mengen ebenso wie mit deren anschließendem derzeitigen versus möglichen „Werdegang“. Weitere Projekte befassten sich mit dem „Werdegang“ von Plastikflaschen, Gurkengläsern, Fußbällen … . Es ging jeweils darum, zu alltäglichen Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien der SuS aufzuschlüsseln, welcher Aufwand zu deren Erstellung erforderlich ist und wo die Reststoffe nach deren Ge-/Verbrauch verbleiben. Aufbauend wurde ein Gesamtüberblick über den Umgang mit Reststoffen geschaffen.
Eine Müllsammelaktion der 5. Klassenstufe in der Umgebung der Schule fand im ersten Halbjahr des Schuljahres statt.
Die SuS der 5. Klassenstufe hatten im Rahmen einer Klassenfahrt in das Freilichtmuseum Hagen die Möglichkeit, sich mit der Herstellung von Papier früher und heute zu beschäftigen, welche Roh- und Wertstoffe dafür in Frage kamen / kommen und welche Umweltauswirkungen damit verbunden sind. Unter Mikroskopen konnten sie verschiedene Papier- und Papier-Rohstoffe genauer untersuchen.
Auf ihrer Klassen-Kennenlern-Fahrt in das Naturfreundehaus Ebberg bei Schwerte hatten sie unter anderem das Problem zu lösen, ausschließlich mit Materialien, die der Wald zur Verfügung stellt, eine Verpackung für ein rohes Ei herzustellen, die dieses sogar vor einem Sturz aus dem 1. Obergeschoss des Hauses schützen sollte.
In Kooperation mit der auf dem gleichen Gelände befindlichen Falk-Schule (Hauptschule) soll im nächsten Schuljahr ein Metalltrennungs- und Recycling-Projekt in Angriff genommen werden. „Rohstoff“ sind Alt-Fahrräder, bzw. Reste davon, die sich in der schuleigenen Reparatur-Werkstatt angesammelt haben.


Unsere Kooperationspartner auf dem bisherigen Weg sind:


der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Hamm (ASH)
das Städtische Grünflächenamt
die EnergieAgentur.NRW


Im Folgenden auch:


die Initiative „pro Recyclingpapier“, IPR (Tools zur geplanten Bestandsaufnahme des Schulpapierbedarfs)
die Gemeinschaftsoffensive für MINT-Nachwuchs, ZDI-Zentrum Hamm (Projekte, die auch MINT-Inhalten zugeordnet werden).

Weitere Projekte

Energie / Klima:

Für die Klassenstufen 5 und 6 wurde unter dem Schlagwort „KlimaKidz“ ein Experimental-Unterricht zum Thema Erneuerbare Energien veranstaltet, für die Klassenstufen 7 und 8 unter dem Schlagwort „KlimaTeens“ zum Thema Kunststoffe / Abfallproblematik / Recycling, jeweils durch die EnergieAgentur.NRW. (Die Veranstaltung wurde von einem Kamera-Team des WDR begleitet und wird auf der Homepage der EnergieAgentur.NRW veröffentlicht werden.)


Die Energiephysik ist bereits Stoff der 8. Klassenstufe. Hier kommt unter anderem ein Energieflussdiagramm zum Einsatz, das die Ist-Situation in der Bundesrepublik veranschaulicht. Fächerübergreifend tauchen die damit verbundenen Klima-Aspekte im Chemieunterricht beim Thema „Verbrennung“ sowie bei der Metallerzeugung und Verarbeitung wieder auf. Den SuS wird verdeutlicht, dass allein der immense nicht-energetische Verbrauch fossiler Rohstoffe nicht einfach 1:1 durch nachwachsende Rohstoffe substituiert werden kann, sondern durch Schließung von Wertstoffkreisläufen und Materialeinsparung deutlich minimiert werden muss.
Mit einem Flammenfront-Versuchsaufbau können die Auswirkungen von unsachgerechter Handhabung von Lösungsmitteln (Lösungsmitteldämpfe) oder gar einer Entsorgung in die Kanalisation untersucht werden.
Im Fach Arbeitslehre / Technik wurden u.a. funktionsfähige Modelle zu Energieerzeugungsanlagen und Fortbewegungsmitteln (Windkraftwerk, Dampfturbine, Solarmobile …) gefertigt, die im Physikunterricht verwendet werden können.

 

Re/Upcycling:

Ein Projekttag zur Verschönerung der Schule wurde auch genutzt, um für die Herstellung von „Gartenmöbeln“ ein fantasievolles und farbenfrohes Upcycling von Kabelrollen, Blechfass oder einfachen Holzpaletten zu realisieren.

 

Gesunde Ernährung:

In den Lehrplänen, insbesondere des naturwissenschaftlichen Unterrichts, ist das Projektthema vielschichtig integriert. In der Schulküche werden die Erkenntnisse in zunehmenden Maße umgesetzt. Die SuS legen bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln selbst Hand an. Dabei spielen die Herkunft der Nahrungsmittel, ökologische und Gesundheitsaspekte eine wachsende Rolle. Die Ergebnisse müssen jeweils auch kulinarisch überzeugen, wenn Nachhaltigkeit auch bedeuten soll, dass die SuS das Gelernte gleichermaßen für ihr Leben außerhalb der Schule und nach ihrer Schulausbildung verinnerlichen. Daher wird in einem kreativen „Herantasten“ und Ausprobieren in der Schulküche ein erfolgversprechenderer Weg gesehen, als in einer allzu dogmatischen „Hau-Ruck“-Methode bei der Umstellung.

Bereits ab Klassenstufe 5 werden die Bedeutung der verschiedenen Nahrungsbestandteile und die Notwendigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses angesprochen und anhand der Ernährungspyramide visualisiert. Die SuS untersuchen verschiedene Lebensmittel auf deren Zusammensetzung und lernen insbesondere, die Information auf dem Etikett verpackter Nahrungsmittel auszuwerten und zu beurteilen. Dabei lernen sie, bestimmte Fachbegriffe wie „Fruchtsaft, Fruchtnektar, Fruchtsaftschorle und Fruchtsaftgetränk“ kritisch zu unterscheiden.
Aufbauend auf ihren frisch erworbenen Kenntnissen in Naturwissenschaft und Küche erstellten SuS der 5. Klassenstufe kreative, gesunde Frühstücks-Wochenpläne.
Auch die Rolle des Geschmackssinns für eine intuitiv richtige Zusammenstellung der Ernährung, und der deshalb problematischen Rolle von Aromastoffen in „Convenience“-Food wird bereits in der 5. Klassenstufe im naturwissenschaftlichen Unterricht thematisiert. Die SuS erfahren, dass die Menge vieler verwendeter Aromastoffe die weltweite Jahresproduktion an Früchten, die für eine natürliche Gewinnung dieser Stoffe erforderlich wäre, um ein vielfaches übersteigt. Weitere Themen sind der Bio-Anbau von Agrarprodukten sowie das Problem der Massentierhaltung für die Fleischproduktion.
Tierhaltung war ein eigenständiges Projekt in der 5. Klassenstufe. Die SuS recherchierten sowohl zur Heimtierhaltung, zur Haltung in zoologischen Gärten und Freizeiteinrichtungen, als auch zur Nutztierhaltung. Sie informierten sich bezüglich verschiedener Tierarten darüber, welche Voraussetzungen für eine artgerechte Tierhaltung jeweils erfüllt sein müss(t)en, wie die Realität vielerorts aussieht, was der Einzelne beitragen kann usw. . Bezüglich der Nutztierhaltung wurde explizit herausgearbeitet, in wieweit auch der Verbraucher von artgerechter Tierhaltung in der Landwirtschaft profitiert, bzw. welche Risiken aus rein profitmaximierter Massentierhaltung für den Konsumenten resultieren.
Die SuS bearbeiteten in Gruppen verschiedene Unterthemen, erstellten Plakate und Mindmaps und präsentierten diese schließlich ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

Die SuS des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften der Jahrgangsstufe 6 untersuchten ausgiebig den Lebensraum Boden. Exemplarisch befassten sie sich mit der Rolle der Regenwürmer. Sie erforschten innerhalb eines Stationenlernens, inwiefern der Regenwurm als Bodenverbesserer angesehen werden kann. Sie experimentierten, ob der Regenwurm riechen, hören und schmecken kann oder nicht. Sie probierten dabei, wie der Regenwurm z.B. auf Senf, Honig und Essig reagiert.
Vor ihrer Klassenfahrt nach Wangerooge im Mai 2016 beschäftigten sich die SuS der Jahrgangsstufe 6 intensiv mit dem Lebensraum Meer. Sie lernten die verschiedenen Meeresbewohner und deren Zusammenspiel kennen und thematisierten Einflüsse des Menschen auf den Lebensraum Meer. Vor Ort hatten Sie die Möglichkeit, sich allein schon von der Vielfalt der verschiedenen Muschelarten ein Bild zu machen. Diese sammelten sie auf ihrer Klassenfahrt, brachten sie mit in die Schule und erstellten zuletzt kleine Muschelkisten zu Dekorationszwecken.

In der 7. Klassenstufe fügten sich die Themen Drogen, Rauchen, Sicherheit beim Umgang mit Gefahrstoffen, Gifte in Umwelt und Nahrung sowie schließlich Informationen über Ursachen, Entstehung und Verbreitung von Krebserkrankungen zu einem in Zusammenhang gebrachten übergreifenden Themenkomplex.
Ebenfalls in Klassenstufe 7 interessierten sich SuS für die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten in verschiedenen Ländern und Kulturen. „Was frühstückt die Welt?“ war ein Thema, zu denen die SuS recherchierten und ihre Ergebnisse auf Plakaten präsentierten.

Wie die jährlich wiederkehrende Sicherheitsbelehrung in den Naturwissenschaften bildet auch die jährliche Hygiene-Belehrung für die Zubereitung von Nahrungsmitteln einen wichtigen Lerninhalt für die SuS aller Jahrgangsstufen. Auch hier wird das Thema durch eigenständige Recherche und Präsentation vertieft.

Auch das Thema „Nachhaltige Versorgung mit Nahrungsmitteln und gesunde Ernährung“ umfasste alle Altersstufen und wurde fachübergreifend vermittelt. Die praktische Umsetzung von Inhalten in der Schulküche ermöglicht, die Thematik mit allen Sinnen zu erfassen. Die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln im eigenen Schulgarten konnte im laufenden Schuljahr noch nicht in der gewünschten Form realisiert werden. Durch Recherche und Präsentation in Arbeitsgruppen erhalten die SuS die Möglichkeit, Einzelthemen unter globalen Gesamtaspekten zu vertiefen und deren Zusammenhang zu erkennen.
Die SuS erwerben ein zusammenhängendes Wissen über verschiedene Lebensräume, deren Bedeutung für eine nachhaltige Versorgung der Menschen mit gesunden Nahrungsmitteln, Qualitätskriterien und Anforderungen an gesunde Nahrungsmittel, sowie über die Notwendigkeit von verantwortungsbewusstem Handeln und der Rolle, die jedes Individuum dabei spielt oder auch spielen kann. Sie können Erlerntes für die eigene Person und im eigenen Umfeld praktisch umsetzen und lernen, in Team- und Projektarbeit selbstständig Daten zu recherchieren, aufzubereiten und zu präsentieren.
Das Ziel der Erhaltung der Biodiversität war ein integraler Bestandteil der auf Lebensräume bezogenen Betrachtungsweise des Ursprungs von Nahrungsmitteln. Ein verantwortungsbewusster und insbesondere weniger verschwenderischer Umgang mit Nahrungsmittelressourcen ist ein Teil dieser Betrachtungsweise. Bei der praktischen Umsetzung in der Schulküche gab es dafür geeignete Lernsituationen. Eine spürbare Einsparung von Ressourcen soll sich durch das derzeit noch „in den Kinderschuhen“ befindliche Projekt Schulgarten ergeben.

Derzeit besteht eine punktuelle Kooperation mit der Initiative „Kartoffelkiste“ des Diakoniezentrums der evangelischen Kirchengemeinde St. Victor in Herringen.

 

Soziales Engagement:

Im Schuljahr 2015/2016 wurde der Schulsanitätsdienst (SSD) der Arnod-Freymuth-Schule gegründet. Er startete als Wahlfach der 8. Klassenstufe im Umfang von zwei Wochenstunden. Im aktuellen Schuljahr 2016/2017 setzen die Schülerinnen und Schüler der nun 9. Klassenstufe ihren Einsatz als Freiwillige des SSD fort, während sich für das Wahlfach in der 8.Klassenstufe weitere 19 Schülerinnen und Schüler gemeldet haben. Der SSD stellt wöchentlich wechselnde Bereitschaftsdienste während der Unterrichtszeit am Vormittag und während der Pausen sowie SAN-Abstellungen bei Schulveranstaltungen. Am 13.06.2016 gab es ein erstes Koordinationstreffen des DRK Kreisverbandes Hamm mit SSD-Koordinatoren verschiedener Schulen der Stadt, zur Gründung eines Netzwerks SSD. Dieses nahm mit dem zweiten Treffen am 26.09.2016 seine Arbeit auf. Ziel des Netzwerkes ist der gegenseitige Erfahrungsaustausch, gemeinsame Wettbewerbe, Übungen und Exkursionen; gemeinsame Veranstaltungen, Übungen und Praktikumsmöglichkeiten beim DRK-Kreisverband Hamm; Schulsanitätsdienste als Sprungbrett in die sozialen Berufe (Berufsorientierung) sowie als Rekrutierungspool für die Hilfsorganisationen. Der DRK Kreisverband Hamm stellt eigens einen Mitarbeiter für die Kooperation seitens des DRK. Dem Netzwerk SSD Hamm gehören neben der Arnold-Freymuth-Schule an: das Märkische Gymnasium, das Beisenkamp-Gymnasium, die Sophie-Scholl-Gesamtschule, die Realschule Heesen, die Realschule Mark, die Erlenbachschule und die Friedensschule.

 

Sonstiges:

Im Schuljahr 2015/2016 bewarb sich die Arnold-Freymuth-Schule auch erstmalig um die Auszeichnung "Umweltschule in Europa - Internationale Agenda-21-Schule". Dies war im ersten Anlauf gleich erfolgreich. Mit Nachricht vom 22.09.2016 darf die Schule nun den Titel führen und mit dem Logo werben. Die Schule beteiligt sich auch im Schuljahr 2016/2017 wieder an der Kampagne.

Schwerpunkte:
  • Klima
  • Soziales Engagement
  • Gesunde Ernährung
  • Energie
  • Re/Upcycling
  • Sonstiges

Stammdaten der Schule

Frau Eva Riahi
An der Falkschule 9
59077 Hamm
Tel : 02381 - 8769710
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Teilnahme an Kampagnen