INI Berufskolleg Lippstadt / Berufskolleg

BNE für alle

Hauptkategorie: Umweltschutz

Projektbeschreibung

Die INI – Initiative für Jugendhilfe, Bildung und Arbeit e.V. als Schulträger ist ein gemeinnützig anerkannter Verein.
Das INI Berufskolleg als „Freie Schule an der Südstraße“ in privater Trägerschaft ist geöffnet für Jugendliche und junge Erwachsene aller sozialen Gruppen, Kulturen und Milieus, unabhängig jeglicher Verschiedenheit.
Mit bewährten reformpädagogischen Ideen, die von uns weitergedacht und –entwickelt werden, haben wir uns auf Weg einer sozial- integrativen und interkulturellen Pädagogik gemacht.


Wir sind mit unserer Schule dort, wo wir gebraucht werden, ein Lebens- und sozialer Begegnungsraum für Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern, der das Gemeinsame, nicht das Trennende in den Vordergrund stellt.
Bildung bedeutet für uns „Bewusst Freiräume geben, Individualität fördern, sozialmoralische Werte stärken, Fehler erlauben und Persönlichkeiten werden lassen“.


Der Vorrang der Persönlichkeitsentfaltung des Menschen vor ausschließlich materiellen Bedürfnissen wird in beruflichen Handlungsfeldern entworfen, erfahrbar und erlebbar gemacht sowie gemeinsam überdacht.
Schulische und außerschulische Unterstützungssysteme helfen dabei. Junge Menschen können ihre geistigen, künstlerischen und praktischen Begabungen entfalten und leben.


Das INI Berufskolleg bietet folgende beruflichen Bildungsgänge an:

  • Förderberufskolleg (Eine-Welt-Klasse)
  • schulisch-duale Hauswirtschaftsausbildung
  • Berufsfachschule (Schwerpunkte: Ernährungs- und Versorgungsmanagement / Bau und Holztechnik / Farb- und Raumgestaltung / Metalltechnik)
  • Höhere Berufsfachschule (Schwerpunkt: Sozial- und Gesundheitswesen)
  • Berufsfachschule (zweijährig; Schwerpunkt: Gesundheit / Erziehung und Soziales mit Berufsausbildung zum Sozialassistent/-in)
  • Fachschulen für Sozialwesen (dreijährig)
    • Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehung (staatl. anerk. Heilerziehungspfleger/in)
    • Fachschule für Sozialwesen, FR Sozialpädagogik (staatl. anerk. Erzieher/ -in)
    • Heilpädagogik (staatl. anerk. Heilpädagoge)
  • Fachoberschule (zweijährig; Schwerpunkt: Gestaltung)
  • Höhere Berufsfachschule (dreijährig; Schwerpunkt: Naturwissenschaften und Umwelt mit Ausbildung zum Umweltschutztechnischen Assistenten/ -in)
  • Berufliches Gymnasium für Gestaltung und Soziales (Schwerpunkt: Kunst und Gestaltung bzw. Soziales mit Berufsabschluss „Gestaltungstechnischer Assistent/ -in“ oder Zertifikat als „Freizeitsportleiter/ -in“)


Im Rahmen der vielfältigen beruflichen Bildungsgänge verfolgen der Unterricht und die unterschiedlichen Projektarbeiten das Ziel, nachhaltig soziale Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft zu übernehmen. Hierbei wurden viele Projekt zur Förderung einer „Bildung für Nachhaltigkeit“ (kurz: BNE) in der Vergangenheit bereits im „Verborgenen“ durchgeführt. Ziel der Teilnahme ist es zunächst eine Sammlung der bisherigen Projekte zu erstellen. Ebenso wird im ersten Schritt geprüft ob es sich hierbei um einmalige Projekte oder regelmäßige Projekte handelt. In der folgenden Zeit wird eine Weiterentwicklung und Verzahnung der einzelnen Projekte über verschiedene Bildungsgänge hinaus angestrebt. Außerdem soll die Aufnahme neuer Projekte geprüft und wenn möglich umgesetzt werden.

Weitere Projekte

Zu den regelmäßig stattfindenden Projekten gehört unter anderem der Fuelcellbox-Wettbewerb, an welchem die Klassen der Umwelttechnischen Assistenten seit ihrer Gründung teilnehmen. Im letzten Jahr sind wir sogar in die Endrunde der besten 5 Teams gekommen. Ziel der Wettbewerbsteilnahme ist sich mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ aktiv und anhand konkreter Problemsituationen auseinanderzusetzen. Ebenfalls ist die Teilnahme an weiteren Wettbewerben wie „3malE“ und „jugend forscht“ geplant um auch langfristige Projekte wie die Entwicklung einer renaturierten Landschaft zu beurteilen oder auch die Energiebilanz eines denkmalgeschützten Schulgebäudes unter Berücksichtigung regenerativer Energieträger zu beurteilen.
Ebenso gehört die Erstellung von Informationsmaterial für Zielgruppen innerhalb der Schule in den Bereichen Ökosiegel, Fair Trade und natürlich regenerative Energien und Umwelt in diesen Bildungsgang. Die verschiedenen Aspekte werden in der Regel mit vertiefenden Exkursionen z.B. zur Müllverbrennungsanlage im Themenbereich Abfallwirtschaft aufgearbeitet. Gerade für diese Bereiche soll eine geeignete Form der Kommunikation entwickelt werden um auch außerschulische Zielgruppen zu erreichen.


Im Bereich der Sozialassistenten und Erzieher wird seit dem neuen Schuljahr der Differenzierungsbereich Naturwissenschaften angeboten. In diesem geht es vor allem um eine kindgerechte Aufbereitung von naturwissen- und umweltwissenschaftlichen Themen in Hinblick auf ihren Bildungsgehalt und der pädagogischen Umsetzung. Diese werden im Rahmen der Praktika in Einrichtungen der Früherziehung erprobt und im Anschluss reflektiert. Ebenfalls wird natürlich besonders in diesen Bildungsgängen viel Wert auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sensibilität für Fairness und Achtsamkeit gegenüber allen Mitmenschen sowie den psychischen, physischen als materiellen Ressourcen gelegt.

In den weiteren Bildungsbereichen werden viele weitere Projekte zur Verbraucher- und Umweltbildung durchgeführt.
Beispiele:

  • Nachhaltiges Frühstück
  • Produktion von Smartphones und Lebensmitteln
  • Futterhäuser für Vögel
  • Gartenprojekte (Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Schulgarten; Produktion von Apfelsaft)
  • Pflege von Pferden auf dem Gutshof

Schwerpunkte:
  • Naturerleben

Wettbewerbe

  • Fuel Cell Box
  • Sonstiges

Stammdaten der Schule

Herr Fritz Henneböhl
Südstraße 18
59557 Lippstadt
Tel : 02941 - 752140
Fax : 02941 - 752222
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Teilnahme an Kampagnen