Albert-Einstein-Gymnasium / Gymnasium

Müllvermeidung-Ressourcenschonung-Recycling;Ökologie von Gewässern;Ökologie auf dem Schulgelände;Sozialcurriculum;Miteinanderprojekte in der Schule, im Schulzentrum;Eine-Welt-Projekte

Hauptkategorie: Abfallvermeidung

Projektbeschreibung

Die angemeldeten Projekte umfassen langjährig fortgeführte Aktionen zur Ressourcenschonung im Schulgebäude (z. B. Energie, Recyclingpapier), zur ökologischen Aufwertung des Schulgeländes (Trockenmauer, Mauersegleransiedlung, Orchideendachgarten), zur Ökosystemuntersuchung in der Umgebung (Gewässeruntersuchungen), zum Miteinander in Schule, Schulzentrum (Streitschlichtung) und in globaler Dimension (Transfair-Projekt) und neue Projekte in der aktuellen Kampagne (Sozialcurriculum mit Schulsanitäterdienst und Sozialpraktikum, Berufserkundungstage, Kinder laufen für Kinder).

Weitere Projekte

Bereits in der Kampagne „Umweltschule 2002“ wurde die Mülltrennung etabliert und die Verwendung von Recyclingpapier in umfangreichen Aktionen beworben. In den letzten Jahren kamen Aktivitäten von Energiedetektiven hinzu, die die Fensterschließung und das Löschen des Lichtes in den Klasssenräumen kontrollieren, ebenso das Sammeln von Tintenpatronen für das Recycling. Das Gesamtprojekt wird alljährlich in Form eines Umweltwettbewerbs der Sekundarstufe I durchgeführt. Herausragendes Ergebnis ist der kontinuierliche Anstieg des Recyclingpapieranteil von 2 % vor dem ersten Wettbewerb (2001) auf 53 % im Jahre 2007, eine Quote die in den folgenden Jahren etwa so gehalten werden konnte. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen BUND wurden Mauerseglerkästen am Schulgebäude angebracht und regelmäßig beobachtet. Auf dem Flachdach der Schule wird eine Wildwiese mit Orchideen gepflegt. Seit 1984 werden am Albert-Einstein-Gymnasium Gewässeruntersuchungen verschiedener Gewässer der Region z.T. in regelmäßigen Abständen vorgenommen. Die Untersuchungen am Lauterbach werden hier nicht weiter dokumentiert. Beispielhaft werden die quasi kontinuierlichen und vor allem positive Veränderungen bewirkende Arbeit am Himberger See in Bad Honnef dargestellt. Die Untersuchungen am Himberger See, beginnend 1984, zeigten zunächst eine schleichende Verschlechterung der Gewässergüte. Mittelfristig war ein "Umkippen" nicht auszuschließen. Die in die Öffentlichkeit gebrachten Untersuchungsergebnisse und Befürchtungen riefen verschieden Institutionen auf den Plan. In gemeinsamen Anstrengungen von Schule, lokalen politischen Gremien, Behörden und dem Angelverein des Sees konnten vor allem beim Angelsport Maßnahmen ergriffen werden (1990 - 1992), die nach mehreren Jahren zur Verbesserungen der Gewässergüte geführt haben (1997 - 2004). In den Folgejahren bis 2011 wird der Himberger See regelmäßig von Grund- und Leistungskursen der Biologie untersucht und bewertet. Mit der Einführung eines Streitschlichterkonzeptes wurde vor vielen Jahren begonnen. Eine dauerhafte Institutionalisierung wird gewährleistet durch die jeweils einjährige Ausbildung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 zu Mediatoren, durch die Tätigkeit dieser ausgebildeten Mediatoren während der Jahrgangsstufe 10 und die kindgerechte Bekanntmachung des Mediationskonzepts durch 'Anders-streiten'-Stunden in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Seit vielen Jahren wird das Transfair-Projekt der 5. und 6. Klassen regelmäßig durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Missionskreis Troisdorf-Eschmar werden am Tag der offenen Türe im November Transfair-Artikel verkauft. Der Erlös kommt einem Strassenkinder-Projekt in Sao Paolo zu Gute. Ein festes Team von Schulsanitätern, das regelmäßig fortgebildet wird und „Nachwuchs“ rekrutiert, steht jederzeit per Handy bereit, Erste Hife zu leisten. Das Sozialpraktikum bietet den Schülern der Stufe 10 die Gelegenheit, sich aktiv sozial für andere Menschen einzusetzen und sich mit der Lebenswirklichkeit von hilfsbedürftigen Menschen auseinanderzusetzen. Der Schwerpunkt des Praktikums liegt dementsprechend im helfenden Handeln. In 2011 wurde es auf freiwilliger Basis mit 12 Schülern begonnen, für 2012 ist das Interesse auf 50 Schüler angewachsen. In 2010 und in 2011 werden zweitägige Berufserkundungtage für die Stufe 9 durchgeführt. Im Unterschied zu Schulen mit einem Schulabschluss nach der Sekundarstufe I werden die Akzente am Gymnasium in Richtung allgemeiner Lebensplanung und Interessensondierung für die weitere Ausbildung gesetzt. Die gesamte Sekundarstufe I nimmt am Sponsorlauf „Kinder laufen für Kinder“ des örtlichen Stadtsportverbandes teil. Ein Teil der Einnahmen geht an den Förderverein der Kinderklinik, ein anderer wird für die Ausstattung der eigenen Schule eingesetzt.

Schwerpunkte:
  • Klima
  • Soziales Engagement
  • Fairer Handel
  • Lebensräume
  • Abfallvermeidung
  • Wasser
  • Energie
  • Ressourcenschutz
  • Wald