Otto-Pankok-Schule / Grundschule

Auf den Spuren Otto Pankoks in die Zukunft - Das Werk und die Haltung des Künstlers Kindern "begreifbar" machen

Hauptkategorie: Kultur und Geschichte

Projektbeschreibung

Otto Pankok, der Namensgeber unserer Schule, war ein Künstler des expressiven Realismus. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Zeichner, Grafiker und Bildhauer und hat ein umfangreiches Werk von hoher politischer wie ethischer Aussagekraft hinterlassen. Das Ziel unserer Projektidee in Zusammenarbeit mit dem Otto-Pankok-Museum "Haus Esselt" im Rahmen der Regionale 2016 ist es, für unsere Schüler das Werk und die Haltung des Künstlers begreifbar zu machen. Dafür besuchen sie regelmäßig das Museum, malen im Stile Pankoks und beschäftigen sich vor Ort an seiner letzten Wirkungsstätte mit dem Leben und Wirken des Malers.

 

Durch die persönliche Bekanntschaft mit der kürzlich verstorbenen Tochter des Malers, der Künstlerin Eva Pankok, erhielt die Beziehung zu den Kindern eine besondere Qualität. Eva kam immer wieder gern zu uns in die Schule und las den Kindern in jedem Jahr am bundesweiten Vorlesetag vor.

 

Kamera läuft, Film ab: Aus der Idee, die menschenfreundliche Gesinnung und das Werk des Künstlers den Kindern und einem großen Publikum näher zu bringen, entstanden zwei animierte Filme, die nun im Internet zu finden sind. Im Zuge der Regionale 2016 drehten unsere Kinder der zweiten und dritten Klasse eigene Trickfilme. Angeleitet wurden die Kinder von der Medienpädagogin Gaby Schlüter aus Nottuln. Die jungen Filmemacher besuchten zu Beginn des Projektes das Otto Pankok Museum, lauschten den Erzählungen und Anekdoten aus dem Leben Pankoks und wurden selbst als Künster auf den Spuren des Malers aktiv. Vom Besuch des Museums, seiner Umgebung und seiner Bewohner inspiriert, entwickelten die Kinder Filmideen und Geschichten, die sie in einem Storyboard festhielten.

 

Die Filme wurden mit der Stopp-Motion-Trickfilmtechnik gedreht. Hierzu wurden zunächst gemalte oder gebastelte Figuren Bild für Bild auf einem Hintergrund kleinschrittig bewegt und fotografiert. Um daraus einen Film zu machen, mussten die aufgenommenen Bilder schnell hintereinander abgespielt werden. Zum Abschluss hauchten die Kinder den Szenen durch Sprache und Geräusche Leben ein. Die Ergebnisse sieht man als Miniaturbilder in den Filmen auf den Webseiten der Regionale: http://www.regionale2016.de/de/mediathek/kindertrickfilm-projekt.html

 

Weitere Projekte

Einen Färbergarten anlegen - der Geschichte  und den Chancen der Farben auf der Spur

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Museum "Haus Esselt" und der Kunst Otto Pankoks, die wir den Kindern "begreifbar" machen wollen, stellt sich die Frage nach der benutzten Farbe - früher und heute. Tusche, Tinte, Wasserfarben, Buntstifte, Wachsmalstifte etc wurden früher und heute unterschiedlich hergestellt und je nach Künstler unterschiedlich genutzt und eingesetzt.

Otto Pankok, der sich mit seinem Werk intensiv für eine nachhaltige, lebenswerte und menschenfreundliche Welt eingesetzt hat, soll uns ein Vorbild sein, wenn wir uns mit den Kindern fragen, wie wurden Farben früher gewonnen, wie können wir Farben so selbst herstellen, dass wir die Ressourcen der Erde schonen, also den ökologischen Aspekt beim Thema Farbe und Kunst betrachten, und andererseits im gemeinsamen, vorurteilsfreien Lernen von- und miteinander erleben, dass Erwachsenen und Kinder sich auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt und mit demokratischen Handlungsstrategien begegnen.

In Kooperation mit dem Projekt sevengarden wollen wir über die Diskussion in Klassenräten und Schülerparlament die Kinder aktiv an der Gestaltung des Färbergartens beteiligen. Das Schulumfeld der Kinder soll auf artenreiche und schützenswerte Pflanzen aufmerksam machen. Gemeinsam mit den Kitas der Umgebung wollen wir die Selbsttätigkeit - und wirksamkeit der Kinder stärken, indem sie die Experten werden für ihre Farben und Pflanzen. Menschen jeden Alters, jeder Religion und jeder Herkunft sollen gemeinsam die Freude an der eigenen, ökologisch sinnvollen Herstellung von Farben erleben, beteiligt werden, kooperieren,experimentieren, gemeinsam malen, auststellen, miteinander ins Gespräch kommen und sich so auch mittelbar den Werten Otto Pankok nähern.

Farben überwinden Grenzen jeder Art - Gärten sind schützenswerte Lebens- und Naturräume, die uns Menschen miteinander verbinden und uns mit der Natur vebrinden  - diese Erfahrung soll durch das Projekt Färbergarten" begreifbar" gemacht werden.

Schwerpunkte:
  • Schulumfeldgestaltung
  • Soziales Engagement
  • Lebensräume
  • Biologische Vielfalt
  • Ressourcenschutz

Stammdaten der Schule

Frau Monika Brücker
Buschweg 5
46569 Hünxe
Tel : 02858 - 6484
Fax : 02858 - 82247
zur Webseite Email

Teilnahme an Kampagnen